literarische Zitate

"Eine Person die behauptet, etwas sei nicht möglich, sollte die Person nicht stören, die es gerade tut"

Chinesisches Sprichwort

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Hat das gedruckte Buch noch Zukunft?

Als Jeff Bezos, der Gründer des Internethändlers Amazon, letzte Woche die renommierte amerikanische Zeitung "Washington Post" erwarb, prognostizierte er, dass es in weniger als 20 Jahren keine gedruckten Zeitungen mehr geben werde. Er selbst lese, wie aus einem Interview mit der Berliner Zeitung hervorgeht, schon seit Jahren nur noch digital. Ist der Verkauf der "Washington Post", die 1973 durch die Berichterstattung zum Watergate-Skandal berühmt wurde, also das Ende dieses Traditionsblattes? Oder eine große Chance? Jeff Bezos hat schon einmal einen Mark revolutioniert: den Buchmarkt. Amazon, 1994 gegründet, setzte 2012 mehr als 61 Milliarden Dollar um,  in Deutschland lag der Jahresumsatz bei 8,7 Milliarden. Damit wird jedes fünfte Buch in Deutschland bei Amazon erworben. Ganz zu schweigen von den elektronischen Lesegeräten, die der Internetriese mit wachsendem Erfolg verkauft. Nicht ohne Folgen: große Buchhäuser wie Thalia und Hugendubel geraten mächtig unter Druck, Personalabbau und Filialschließungen sind die Folge. Wie geht es also weiter mit der Traditionsmarke Buch? Werden sich nur die Bezugswege verschieben? Oder werden wir gar in Zukunft ausschließlich digital lesen?

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